Ein langer Kommentar für Mirabai 611:

http://mirabaisgirivalam.blog.de/2013/12/25/nath-yogis-besitzen-aufzeichnungen-isha-nath-17465742/

Danke für den Link über Isha Nath, wie es die Nath-Yogi uns übermittelt haben.

Über die für uns in Europa im Dunkeln gelassenen Jahre in Indien habe ich auch gelesen. So wie die Eltern mit Jesus nach Ägypten flohen, so wissen wir offiziell nichts über die nächsten Jahrzehnte des Jesusknaben bzw. -mannes.

Es gibt in der Anthrosophie eine Darstellung von 2 Jesusknaben sehr unterschiedlichen Charakters, aber das alles konnte mich nie überzeugen. Außerdem vertritt die Anthrosophie eine sehr luciferische Anschauung.

Steiner scheint das selber bemerkt zu haben, denn er entschärft das später mit Hinweis auf den Einzug des Christusgedanken. Seine vormalige Mentorin Blavatsky hatte ihn ja zunächst auf Lucifer “gesetzt”.

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Die Ersatzreligion des 20. Jahrhunderts war durch die Psychoanalyse begründet, die aus einer inneren Feindschaft von Freud gegen das Christsein verschärft wurde.

Zitat: Freud was on a Jewish mission. Jewish professor of psychiatry Thomas Szasz of New York University writes that “one of Freud’s most powerful motives in life was…to inflict vengeance on Christianity.”[10]

Other Jewish scholars such as Stanley Rothman and S. Robert Lichter noted the same thing, adding that

“though it is sometimes forgotten today, Freud’s work was profoundly subversive to the cultural underpinnings of European Christian society…There is evidence that some of the impetus for the creation of psychoanalysis lay in his hostility to Christianity.”[11]

Jewish scholar Peter Gay of Princeton was even more specific, adding that Freud was “proud of his enemies…he likened himself to Hannibal, to Ahasuerus, to Joseph, to Moses, all men with historic missions, potent adversaries, and difficult fates.”[12]

For Jewish scholar David Bakan of York University, Canada, “Freud, consciously or unconsciously, secularized Jewish mysticism.”[13] Jewish writer Chaim Bermant similarly wrote that Freud’s

“very definition of the Id, the Ego and the Super Ego correspond in many ways to the three different gradations of the spirit—the nefesh, ruach and neshamah—outlined in the Kabbalah, which does not mean that Freud was himself a Kabbalist, but something of the Kabbalistic tradition of inquiry seems to have affected his outlook.”[14] Scholars such as Michael Eigen hold similar views.[15]

Freud in fact had a secret library in which he housed books on the Kabbala, and a copy of the Zohar,[16] which is “the most important document in Jewish mysticism,” and which, among other things, “taught the Jews to sacrifice Christian virgins for God’s pleasure.”[17]

In addition, Freud took part in the B’nai B’rith lodge in Vienna, and “among his recreations was his weekly game of taroc, a popular card game based on Kabbala.”[18]

As we shall see, Freud used scientific pretensions to unleash a venom—psychoanalysis—upon the Western world, but psychoanalysis has close to nothing to do with science.

Freud, like Jung, left the scientific field and went into religion—and even the occult. When he began to say goodbye to scientific exploration which he had acquired in anatomy and physiology and began to wander in a fantasy dream,

“he became more of a stranger to his colleagues. They could see no link whatever between those years of solid and fruitful medical research and his new interests and methods.

“Later, many psychoanalysts used to take the opposite view of the first part of Freud’s working life: they looked at it as a time spent in a foreign land, at best a period of preparation, at worst a waste of precious years as far as psycho-analysis was concerned.”[19]

As many writers have argued, Freud’s childhood was warped around Jewish heroes and indeed Judaism, and Freud fancied himself as Hannibal, the Semitic warrior and military leader who challenged Rome during the Punic wars.[20]

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Die Antwort liegt in dem Religionsersatz der Psychoanalytik des 20. Jahrhunderts. Da haben sich, wie sich so nach und nach herausstellt, in verhängnisvoller Weise die Psychoanalyse von Freud, Adler, Jung, Reich mit der Soziologie und politischen Auffassung der Frankfurter Schule verquickt. Ein tödlicher Mix, der sich auch in den USA breit machte und seither zu vielen Kriegen geführt hat.

Geopolitisch sind dahinter die zionistischen Ziele des endgültigen Sieges über die Welt mit einer einzigen Weltreligion, die dann wohl “Humanismus” genannt werden wird, und in einer One-World-Order mit nur wenigen überlebenden Sklaven und einer fetten elitären Klasse zu erwarten.

Seither haben sich die Religionskriege, die tatsächlich eine Religion über die andere erheben möchten, stark verbreitet.

Darum mein Hinweis, dass die Christen sich ebenfalls ihrer zahlenmäßigen Macht bewußt bleiben sollten, falls sie überhaupt als Menschen und Seelen überleben wollen. Ihr Glaube sollte sie aber nicht dazu führen, andere missionieren zu wollen. So wie Kirche sich heute darstellt, ist da einiges reformbedürftig.

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Wie die Mitternachtsmesse des Vatikan heute zelebriert wurde, kann man das kaum aushalten. Als Papst Franciscus am Ende eine feiste Baby-Putte durch den Gang schleppte, die mit der gesamten Krippe als Geschenk aus Napoli “aufgebahrt” im Mittelpunkt der Zeremonie stand, habe ich mich gefragt, ob er solchen Mummenschanz gerne mitmacht. Nach der wirklich eindrucksvollen Opferung war das ein Schlag ins Gesicht.

Nach dem Goldenen Kalb in der Wüste (Aaron/Moses) jetzt also eine Holzpuppe.

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Wir Christen müssen wieder Mummenschanz, Mitra (heidnische Kopfbedeckung des Fischgottes Dagon aus Babylonien), und kostspielige Verkleidungen bannen, falls wir als Gläubige je ernst genommen werden wollen.

Jesuslatschen und einfaches Leinen oder Schurwolle sollten Einzug halten, um der christlichen Lehre ihre Würde zurückzugeben.

http://www.jubeljahr2000.de/tiara_mitra.html

Aus der Stickerei eines Mädchen-Chores vermute ich, dass die jungen Frauen aus Ungarn kamen. Aber geschminkt waren sie wie eine Gruppe von Formationstänzerinnen bei Wettbewerben. Sehr unpassend und vermeidbar.

Die Zeremonie wurde ständig unterbrochen von ziemlich funktionslosen aber prunkvoll gekleideten Ministranten und üppigst gekleideten und gelangweilt schauenden Exzellenzen etc.

Papst Franciscus hatte die Pracht der Untergewänder mit einem schlichten Tuchüberwurf verdeckt. Er ist doch ein intelligenter Mann, ob er sich bei der Art der Aufführung wohl gefühlt hat, wage ich zu bezweifeln.

Aber der Vatikan hängt an seinen Traditionen, die einfach kaum noch etwas mit dem schlichten Christentum zu tun haben kann. Oder glaubt einer, dass sich die Institution der Kirche von ihren Fressnäpfen und protzigen Kleidungsstücken vertreiben ließen?

Das Christentum mit seiner grundlegenden Hoffnung begründet auf Jesus Christus wird so zu einer großen Hollywood-Film-Kulisse herabgewürdigt.

Wer hat eigentlich die Kleiderordnung der katholischen Kirche verbrochen?

 

 

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xxx

 

 

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