Ecuador ist eines der ärmsten Länder der Erde. Jetzt sind wir schon wieder dabei, für weitere Umweltschäden zu sorgen: Diesmal aus Monokulturen zur Palmölherstellung:

http://agrofinanz.de/neunprozent/

Die Firma garantiert, dass der Anbau der Palmen auf “brachliegendem” Ackerland geschieht. Für 9% kann man sich doch mal etwas einfallen lassen.

Wie schön, dass andere Ganoven bereits zuvor das Ackerland für die Monokulturen geschaffen haben. Durch Brandrodung des Urwaldes? Dann bleibt eine leblose Bodenkrume zurück, die für die Palmenhaine viel Wasser, Dünger und Schädlingsbekämpfung benötigt.

Was wirklich in Ecuador abgeht, wird sichtbar in dem Beitrag von National Geographic.

Die Ölkonzerne lassen wenig Gewinn im Lande, das sowieso schon total verarmt ist. Umweltschäden sind nicht zu vermeiden.

http://www.nationalgeographic.de/reportagen/ecuador-erdoel-oder-regenwald

Betrachtet bitte die Bilder der Fotostrecke. Sie benötigen etwas Übertragungszeit, aber dafür gibt es eine leuchtende Natur zu besichtigen.

Zitat aus dem Bericht:

Unvorhersehbare ökologische Konsequenzen

Die zuständigen Regierungsabteilungen in Ecuador wiegeln ab. Offiziell heißt es, selbst in empfindlichen Habitaten könne verantwortungsvoll Öl gefördert werden. Die aktuellen Verfahren seien viel umweltschonender als die Methoden der siebziger und achtziger Jahre. Der amerikanische Ölgigant Texaco soll damals er­ heblich verseuchtes Terrain hinterlassen haben. Chevron, Texacos Mutterkonzern, hatte deswegen einen Rechtsstreit mit indigenen Gruppen. Anfang 2012 wurde Chevron zur Zahlung von 18 Milliarden Dollar Schadenersatz verurteilt, das Unternehmen kündigte jedoch an, die Entscheidung anzufechten.

Dabei habe die Erschließung artenreicher Tropenwälder wie im Nationalpark Yasuní unabsehbare ökologische Konsequenzen, sagt Swing. Angefangen bei der Tatsache, dass Nacht für Nacht zahllose der Wissenschaft bislang noch unbekannte Insektenarten in den Gas­fackeln verbrennen würden. In Wäldern, in de­nen Öl gefördert wird, würden 90 Prozent aller Arten ausgerottet. «Wir müssen uns ernsthaft die Frage stellen: Ist das hinnehmbar?» Zitatende.

Yazuni Strasse-im-Nationalpark-20068

In diesem Jahr kündigte Ecuador seinen Handelsvertrag mit Amerika. Man wollte sich die Gängelei wegen der Vorfälle in der Londoner Botschaft (Assange und Snowden) nicht mehr gefallen lassen:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ecuador-kuendigt-zollabkommen-mit-usa-wegen-streit-um-edward-snowden-a-908225.html

Wie schwierig sich der Interessenausgleich gestaltet, zeigt auch dieser Artikel:

http://www.tagesspiegel.de/politik/umweltschutz-erdoel-statt-regenwald/8652418.html

Mal schauen, ob die GroKO – unsere neue Regierung –  überhaupt noch an Energiefragen interessiert ist. Einfach ist es nicht, das wissen wir alle. Aber neue Denkansätze in puncto Zero-Point-Energy / Tesla müssen allmählich wissenschaftlich geprüft werden.

 

 

xxx

 

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