Eine Anklage gegen die weltweite Korruption, die fast immer die Ursache für den Verlust von Menschenleben ist. Und Deutschland ist da nicht besser!

http://ideas.time.com/2013/11/14/stop-catastrophizing-relief-efforts-in-the-philippines/?xid=newsletter-weekly

In diesem Artikel wird darauf hingewiesen, dass die internationale Katastrophenhilfe angeblich zu spät in Schwung kam. Allerdings waren eigentlich alle recht gut vorbereitet, nur der philippinische Staat war nicht bereit, sich selber zu organisieren.

Sogar die Russen wollten als erste mit einem Ärzteteam sofort anreisen. Aber der Präsident Benigno Aquino III aus der dynastischen Familienelite hatte das russische Angebot abgelehnt. Politisch rechnet es sich vermutlich besser, auf der Seite der USA zu stehen. Gibt es von dort bessere Bestechungsgelder?

Als hätten Naturkatastrophen Länderfarben zu tragen!

Es war schließlich nicht das erste Desaster, dass die Philippinen heimsuchte. Es ist ein reiches Land und hat früher erfolgreicher gewirtschaftet und war auf Naturkatastrophen besser vorbereitet.

Es ist für Politiker viel bequemer, nicht aktiv werden zu müssen, insbesondere wenn die Führer der Staaten aus politischen Gründen die Hände in den Schoß legen, oder das Chaos für undurchsichtige Geschäfte mißbrauchen wollen.

Man kann mir nicht erzählen, dass Wasservorräte nicht schon bei der ersten Warnung vor dem Taifun bereitgestellt werden konnten. Verschlossen in großen Plastikflaschen, können die an vielen Stellen im Lande eingelagert werden.

Wasserdichte und luftdichte Plastiktüten anfüllen mit Reis – vor der Katastrophe – wäre bestimmt auch gegangen. Aber auch auf den Philippinen hat die Verdummung der Menschen funktioniert, so dass sie jetzt nicht mehr nachdenken, was zur eigenen Absicherung zu tun wäre.

Notbevorratung mittels Konservendosen? Fehlmeldung. Alle persönlichen und staatlichen Katastrophenvorbereitungen wurden völlig unterlassen.

Nein, das Chaos ist erwünscht! Außerdem war gleich eine Gruppe von Philippinos in Warschau angereist, um die CO2-Steuern anzumahnen. Immerhin hatten die gleich funktionierende Flugverbindungen nutzen können.

Naturkatastrophen sind eine große Heimsuchung und die unzähligen Menschenleben, die verloren gingen, sind schrecklich.

Aber wenn Staaten sich nicht selber organisieren und vorbereiten wollen, dann ist ihnen nicht zu helfen.

Die NYTimes schreibt, dass die Politiker der Philippinen unfähig waren, zu helfen. Vielleicht wollten die auch nur nicht?

http://www.nytimes.com/2013/11/16/world/asia/dead-of-a-failed-relief-effort-as-much-as-typhoons-winds.html?ref=asia

Aber eines ist endgültig klar geworden: Die Philippinos haben ihre Umwelt zerstört, die sie hätte schützen können. Wer Mangrovenwälder abholzt, um ein Plätzchen am Meer freizulegen, hat zu dem Untergang dieser Inseln selber beigetragen.

Wer Regenwälder abholzt, um Monokulturen für die Gewinnung von Palmöl als Dieselersatz anzulegen, hat den Tod verdient. Nur hat es wieder den armen, verdummten, kleinen Mann getroffen.

http://www.stern.de/video/video-philippinen-wo-die-mangrovenwaelder-aussterben-651251.html

Wir wissen, dass Korruption eines der Hauptübel auf den Philippinen ist. Aber wie können wir den Politikern dort vorwerfen, was wir in Deutschland hoch und heilig halten, die Korruption nämlich.


Oder kann mir mal jemand verraten, warum die BRD das Anti-Korruptionsgesetz noch nicht ratifiziert hat?

Zitat aus

http://de.wikipedia.org/wiki/UN-Konvention_gegen_Korruption

Deutschland hat das Übereinkommen am 9. Dezember 2003 unterzeichnet, es bislang aber noch nicht ratifiziert.

Dazu bedarf es zahlreicher Änderungen des Strafgesetzbuches (StGB, insbesondere eine Erweiterung des Straftatbestandes der Abgeordnetenbestechung (Paragraf 108e StGB.[2]

Im Oktober 2007 legte die Bundesregierung dem 16. Deutschen Bundestag den Entwurf eines Strafrechtsänderungsgesetzes[3] vor, mit dem sie den größten Teil der erforderlichen Änderungen des StGB vorschlug.

Ein ergänzender Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Paragrafen 108e StGB sollte aus der Mitte des Bundestages eingebracht werden. Einen solchen Entwurf legte die Fraktion Die Linke im April 2008 vor.[4]

Aufgrund des Endes der Legislaturperiode im Oktober 2009 erledigten sich beide Vorhaben. Im 17. Deutschen Bundestag legten erneut die Fraktion Die Linke im April 2010[5] sowie die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Mai 2011[6] und die Fraktion der SPD im Februar 2012[7] Gesetzesentwürfe zur Änderung des Paragrafen 108e StGB vor.

Sämtliche Entwürfe wurden zur weiteren Beratung in verschiedene Ausschüsse des Bundestages (unter Federführung des Rechtsausschusses) überwiesen. Noch Ende Juni 2013 hatte die Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP mit ihrer Mehrheit im Bundestag schärfere Regeln gegen die Bestechung von Abgeordneten abgelehnt.

In der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gab es auch 2013 bislang keinen Konsens zur Unterstützung der Ratifizierung.

Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer warb um eine Ratifizierung und hat die aktuelle Situation als „nicht imagefördernd“’ bezeichnet, dass Deutschland die Konvention bislang nicht ratifiziert hat und sich damit in Gesellschaft mit Ländern wie Syrien, Sudan und Nordkorea befindet.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Michael Grosse-Brömer (CDU) erklärte am 10. August 2013, es bestünden „nach wie vor erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken“.   

Zitatende.

Tja, und so kann man auch gleich die Elitefamilien der Philippinos viel besser verstehen, nicht wahr?   Ein Gesocks, ein Gesindel der übelsten Sorte und offen für Trinkgelder?

Gerne wird man die internationalen Spendengelder einnehmen und in die großen Taschen der Politiker umlenken.

http://www.taclobanhotels.com/CORRUPTION-IN-THE-PHILIPPINES.htm

 

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