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Heute geht es um die Lehre des Koran im Sufismus. Dies ist eine besonders moderne Glaubensauffassung, die man gemeinhin dem Islam nicht zutraut.

http://www.blog.de/srv/media/media_item.php?item_ID=7031880

Der Islam ist, wie alle Glaubensrichtungen der Welt, kein monolithischer Block. Er ist durchsetzt mit verschiedensten Auffassungen, in diesem Falle den Sufismus – der mystischen Glaubenslehre der Derwische.

Die Jinns des Koran sind unterteilt in böse Dämonen und gute Engel. Die Mystik wird noch größer, wenn man bedenkt, dass man sich Dämonen durch bestimmte Zaubersprüche dienstbar machen kann. Erinnert sehr an Aladin und seine Wunderlampe. Wer sich auf eine solche Zauberpraxis einlässt, wird jedoch seine Seele gefährden.

Die guten Jinns sind engelgleiche Wesen, deren warnende Stimme aber gerne ignoriert wird.

Hollywood hat Jinns verharmlost, z. B. in der Serie “Bezaubernde Jeannie”. Jeannie wird als humorvoller Kobold dargestellt.

Im mosaischen Gedankengut gibt es den “Golem”, der aus Lehm geformt wurde und als Dämon fungierte. Mit Hilfe von Talmud und Kabbalah soll es in Prag gelungen sein, ein solches nicht-menschliches Wesen zum Leben erweckt zu haben. Der schleppte Wasser ohne Ende in die Häuser. Goethe hat vermutlich seinen “Zauberlehrling” nach dieser Figur in seiner Ballade veröffentlicht.

Siehe hierzu
http://de.wikipedia.org/wiki/Golem

Zitat aus:

http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A4mon

Die iranische Dämonologie, welche insbesondere die persische Dämonenlehre einschließt, macht für jedes Unglück, Krankheit, Laster oder Übel einen bestimmten Dämon verantwortlich. Hierbei werden Dämonen als Daevas, Divs bzw. Druj (abgeleitet von Avestisch druj bzw. drug entsprechend Altpersisch drauga- ‚Lüge‘, ‚Trug‘; Pahlavi: druz[3][4]) bezeichnet. Sie betrügen den Menschen, indem sie das Böse als gut deklarieren. Ahriman lenkt dieses Dämonenheer und ist mit dem Satan der biblisch-christlichen Dämonologie vergleichbar. Im Volksglauben werden die bösen Feen (Paris bzw. Pairikas) und besonders die Yatus gefürchtet, die sich durch Zauberei verwandeln können, um die Menschen zu täuschen und zu hintergehen.[5][6][7] Der Zoroastrismus weist einen stark differenzierten Dämonenglauben auf, u. a. in Form der Dämonin Drug (Lüge), der Leichenhexe Nasu oder der Zornesgestalt Aesma Daeva Asmodeus. Von bedeutendem Einfluss auf die jüdische Dämonologie war deren Berührung mit den zoroastrisch-iranischen Dämonenlehren.[7][8] Während noch Plato Dämonen als Mittlergestalten zwischen Göttern und Menschen begreift, verstärkt sich mit dem antiken Judentum und Christentum die rein negative Einschätzung der Dämonen. Zitatende.

Warum vergleichen wir Ahriman mit dem biblischen Satan? Sie sind doch wohl dasselbe. Sie beherrschen die schwarzmagische Praxis zur Unterjochung der Menschen. Es helfen ihnen dabei Myriaden von Dämonen.

Die Voodoo-Zauberer erschaffen Zombies.

http://de.wikipedia.org/wiki/Voodoo

Legenden sind immer sehr aufschlussreich und sagen viel über das Seelen- und Glaubensleben der Menschen aus. Über ihre Ängste, über die Möglichkeiten, wie man sie auf Irrwege zerren kann, die ihre Seelen bedrohen.

Über den Dämonenglauben im Christentum werde ich mich in einem weiteren Beitrag auslassen. Auch wie Exzorsismus satanische Einflüsse abwehren soll.

Es geht um Macht und Einfluss – und wie immer – um viel Geld.

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