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WOW! Da hat aber jemand fleißig gerechnet. Vielleicht hat irgendwer die Kraft, diese Zahlen zu verifizieren? Immerhin ist Politaia nicht das Lieblingskind der Rechten und Linken im Lande – und schon gar nicht der Mitte, also versehen wir diesen Artikel zunächst mit einem großen Fragezeichen.

http://www.politaia.org/geschichte-hidden-history/der-marshallplan-schwindel-und-die-zukunft-europas/

Von der DDR hatte man ja nie etwas anderes als Gräuel erwartet. Die westliche Propaganda wirkte lange nach. Der Feind waren die anderen. Gorbatschow gab bei der Wiedervereinigung zu, dass die Sowjets keine weiteren Ansprüche an Deutschland stellen, weil man sich seit Kriegsende bereits in der DDR bedient hatte.

Die BRD hat dann jedoch für den raschen Abzug der sowjetischen Armee 12,5 Milliarden D-Mark gezahlt, damit nicht noch mehr fremde Soldaten auf deutschem Boden verbleiben, als die Soldaten unserer Feunde.

Zitiert aus http://de.wikipedia.org/wiki/Kosten_der_deutschen_Einheit

“Kosten des Abzuges der sowjetischen Streitkräfte[Bearbeiten]Die Kosten für den Abzug der sowjetischen Streitkräfte aus der ehemaligen DDR betrugen 12,5 Mrd. D-Mark.[16]

Diese gliederten sich in:

Wohnungsbauprogramm (44 Städte in Russland, Weißrussland und der Ukraine) 7,8 Milliarden D-Mark
Unterhalt für Aufenthalt und Abzug: 3 Milliarden D-Mark
Transportkosten: 1 Milliarde D-Mark
Umschulungsmaßnahmen: 0,2 Milliarden D-Mark
Bonus für den vorzeitigen Abzug (1994 statt wie geplant 1997): 0,5 Milliarden D-Mark. ”

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Wie damals in den Burenkriegen in Südafrika ließen die Briten gerne schon mal die Menschen verhungern – in eigens hierfür eingerichteten Konzentrationslagern.

http://de.wikipedia.org/wiki/Konzentrationslager_(historischer_Begriff)

In Micheners Roman “Verheißene Erde” kann man über die Konzentrationslager recht anschaulich erfahren, wie die Kolonialmächte untereinander und gegen die Schwarzen entsetzliche Feindseligkeiten begingen.

Die Behandlung der Kriegsgefangenen bei den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges verstießen ebenfalls gegen alle Konventionen. Als mein Vater 1946 aus der amerikanischen Gefangenschaft kam, war er auch ganz schön “schlank”. Er wurde von meiner Mutter und Nachbarn aus den eigenen Schrebergärten wieder “hochgepäppelt”. Aber es fehlte überall an Eiweiß.

Dabei hatten wir alle Hunger in der DDR. Ich erinnere mich, dass ich, wenn der Hungerschmerz zu groß wurde, meinen Körper über eine Stuhllehne beugte. Der Druckschmerz war dann für eine Weile größer als der Hungerschmerz. Meine Mutter stand neben mir und weinte. Mein Vater konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. In Amerika ausgemergelt, in der DDR fast verhungert. Das änderte sich nach 1949, als die Rationen etwas angehoben wurden.

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Eine Journalistin fuhr regelmäßig mit der ostdeutschen S-Bahn durch Berlin. Sie wurde vom KGB gefangen genommen. Da sie Trägerin eines bekannten Namens war, verschleppte man sie nach Moskau, wo man sie zum Tod verurteilte und zu lebenslanger Zwangsarbeit begnadigte. Sie wurde 1955 von Adenauer heimgeholt mit den letzten deutschen Kriegsgefangenen.

Sie erzählte uns später, wie das so war in Sibirien. Die Menschen wurden in ein Joch gebunden und mussten den Boden pflügen. Ein Russe mit Peitsche ging daneben her und schlug auf die Kriegsgefangenen ein. Deren Ernährungszustand war dramatisch. Die Ernährung bestand aus Kohlsuppe.

An einem Weihnachtsfest tönte der Lagerkommandant: Heute bekommen die Gefangenen etwas ganz Gutes zu essen. Es gab pro Person 1 Pfund russischen Kaviar und 1 Flasche Krimsekt. Bei dieser “Verwöhnaktion” starben viele.

Durch den Mangel an Eiweiß in der Ernährung waren die Zwangsarbeiter erschreckend dünn geworden mit dicken Wasserbäuchen. Ihre Muskelmasse war nicht mehr vorhanden. Der Herzmuskel wurde zutiefst geschädigt. Unsere Freundin litt für den Rest ihres Lebens unter enormen Herzbeschwerden.

Hier ein Bild von deutschen Gefangenen, die nach WWII noch verhungern durften:

http://www.politaia.org/geschichte-hidden-history/britische-folterpraxis-an-den-deutschen-ein-vergessenes-verbrechen/

Ich diskutiere keine Schuldzuweisungen an den damaligen Kriegen. Solange die Archive weltweit nicht geöffnet und ihre Inhalte veröffentlicht wurden, glaube ich keiner Berichterstattung.

Aber mein Kampf gegen jede Art von Einmischung in die Politik anderer Nationen und deren Streitigkeiten wird nie wieder aufhören. Es gibt nur einen gerechten Krieg, nämlich den auf eigenem Boden und zur Selbstverteidigung.

Ein einziges Mal bin ich den Politikern der westlichen Länder und ihrer Streitkräfte auf den Leim gegangen: Ich glaubte der westlichen Kriegspropaganda, die vorgab in Irak nur die Schuldigen um Saddam Hussein mit ihren “klinisch reinen” Bomben gezielt ausschalten zu können. Wie dumm ich war! Wie gehirngewaschen von unserer “freiheitlichen” Presse.

Wenn es jemals zu einem Tribunal kommen sollte, dann müssen die Springerpresse und ihre Lügenmäuler mit angeklagt werden. Und jedes Medium, dass Kriegspropaganda verkündet und die Wahrheit unterschlagen hat.

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