http://www.bbc.co.uk/podcasts/series/ht

ht_20130904-0100a.mp3

Heute vormittag in hardtalk von der BBC angesehen.
Gast war Dominique de Villepin, der ehemalige Außenminister und Premierminister Frankreichs.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dominique_de_Villepin

“Als Außenminister sprach er sich vehement gegen den Angriff der USA auf den Irak aus. Im Februar 2003 erhielt seine Rede im UN-Sicherheitsrat – an diesem Ort ungewöhnlich – Applaus und weltweite Aufmerksamkeit. Nach einer Kabinettsumbildung wurde er am 31. März 2004 zum Innenminister ernannt.”

Am 31. Mai 2005 wurde er von Staatspräsident Jacques Chirac zum Premierminister berufen.

Im Interview bestätigte Villepin heute, dass der IRAK-Krieg ca. 1,4 Millionen Tote gekostet habe. Das gibt der Westen nicht gerne zu,nd ich diese Aussage sehr bemerkenswert. Man hört die Zahlen gegen Ende des Podcasts. Villepin sprach sich vor allen Dingen gegen einen Krieg gegen Syrien aus, weil die Rote Linie allein nicht ausreiche, um die wahren Giftgasanwender zu definieren.

Wir alle lassen uns nicht mehr damit abspeisen, dass Obama angeblich weiß, wer der Schuldige ist. Seine ständige Wiederholung, dass Giftgas eingesetzt wurde, beweist noch nichts. Es geht nicht darum, ob Gas angewendet wurde, sondern WER es tat. Und das scheint nicht Assad mit seinen Regierungstruppen gewesen zu sein.

Dennoch will der Westen mit seinen Vasallen einen Krieg wagen? Die westlichen Politiker spielen mit atomarem Feuer. Hinteran sagt man uns wieder, wie damals im Irak-Krieg: Falscher Alarm. Aber wir haben Demokratie in Irak geschaffen, behaupten sie. Man sollte solche Lügner sofort in einem Tribunal aburteilen.

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