29. Juli 2013

http://www.europnews.org/2013-07-02-geheime-tatsachen-meiden-sie-maisol-rapsol-und-sojabohnenol.html

Dankeschön an einen Bloggerfreund, der mir heute diesen Link schickte. Zum Thema fiel mir dann natürlich eine Menge ein.

Maisöl, Rapsöl, Sojabohnenöl: Dieses sind die denaturierten Fette, die die Gesundheit der Menschen wegen ihrer Billigkeit und Giftigkeit und der Art ihrer Herstellung bedrohen.

Das einzige Fett, das Fettleibigkeit bekämpft, ist in den Omega-3-Fettsäuren enthalten. Nüsse, fetthaltige Meerestiere, Avocados sind empfehlenswert.

Omega 6 erhalten wir mit jedem der herkömmlichen Fertig-Nahrungsmittel und mit Sonnenblumenölen. Dadurch sind die Relationen zwischen Omega 6 zu Omega 3 nicht mehr gesund, denn bewusst nehmen die wenigsten Mensch Omega-3-Fette zu sich. Auf 2 Teile Omega 6 sollte man mindestens 1 Teil Omega 3 anstreben.

Die schlimmsten Fettsäuren sind die Transfette in der Margarine z. B. oder durch Überhitzung, auch der guten Fette – sie töten billig, langsam aber sicher. Hände weg, wenn auf den Etiketten von Keksen, Fetten, Fertigprodukten der Hinweis steht: hydrogenisiert oder teilweise hydrogenisiert oder teilweise gehärtet.

http://www.hek.de/gesund-fit/ernaehrung/bausteine-der-ernaehrung/richtige-wahl-bei-fetten-und-oelen.html

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-cholesterin-herzkrankheit.html

Frisches Olivenöl und frische Butter wirken im Fettstoffwechsel neutral. Man darf sie getrost essen. Wer auf Kalorien achten will, sollte aber wissen, dass Butter natürlich kalorienreich ist. Überhitzen darf man weder frische Butter noch Olivenöl, weil dann die unerwünschten Transfettsäuren entstehen. Da nimmt man zum Kochen und Braten lieber Butterschmalz oder reines kaltgepresstes Kokosöl. Kokosöl ist klarflüssig ab 23° Celsius, darunter ist es fest und weiß. Es ist sehr gesund, wenn es nicht industriell gehärtet ist. (Palmin ist gehärtet, also ein Kunstprodukt und darum ungesund).

Halbfett-Butter ist keine Alternative. Sie ist, wie auch sämtliche anderen Halbfette, ein großes NO-NO-NO ! Sie ist durch den Herstellungsprozess und ihre Grundstoffe schon wieder so denaturiert, dass man sie lieber gleich in den Mülleimer schmeißen sollte.

Maisöl, Rapsöl/Canola, Sojaöl sind nicht für den menschlichen Verzehr gedacht, weil sie erst industriell aufwendig aufbereitet werden müssen, um die darin enthaltenen Giftstoffe möglichst zu entfernen.

Das ist eine schreckliche Panscherei. Danach werden Aromen und Stabilisatoren zugesetzt, um die ranzigen Düfte zu unterdrücken. Manchmal auch ein wenig Vitamin E, um weiteres Ranzigwerden zu unterbinden.

Man soll alle Sojaprodukte vermeiden. Die Sojabohnen müssen erst ca. 40 Minuten lang gekocht werden, damit sie die Menschen nicht sofort töten. Sie sind von Natur aus giftig. Aber in denaturiertem Zustand gleichen sie einer Leiche – ohne Spuren lebender Vitamine, Enzyme oder anderer erwünschter Eigenschaften.
Auch Sojasprossen müssen abgekocht und das Kochwasser muss abgeschüttet werden.

Baby-Nahrung durch Sojamilch ist ein langsamer Tötungsprozess. Ich weiß wirklich nicht, wie Mediziner auf die Idee kommen, dass dieses Kunstprodukt, das überhaupt nicht in der Natur vorkommt, ein gesunder Ersatz für Muttermilch sein kann.

Dann lieber Rohmilch von einer Bio-Kuh (A-Milch von Demeter zum Beispiel) als 2/3-Milch einsetzen mit nicht genmodifiziertem Maismehl und etwas naturreinem Zitronensaft. Das sind alles Naturprodukte.
2 Teile Milch und 1 Teil Wasser!

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Nach diesem Soja-Ausflug zurück zu den Fetten:

„Fats that heal, Fats that kill“ ist die berühmte Fettbibel von Udo Erasmus, der auch die deutsche Fettforscherin Dr. Johanna Budwig in ihren jahrzehntealten Forschungsarbeiten bestätigt.

http://www.dr-johanna-budwig.de/startseite.html

Dr. Budwig hatte Recht, auch wenn sie für ihre Ausführungen niemals einen Literaturpreis erhalten würde. Ihre Rezepte sind interessant, weil sie Krebsverhütung anstrebte und auch ihre Erfolge demonstrierte. Sie war sehr stolz darauf, als Bill Clintons „Leibarzt“ sie besuchte und um ihren Rat bat hinsichtlich der Behandlung des Präsidenten.

Übrigens erzählte die Budwig auch etwas von Elektronenwolken am Ende der Fettmoleküle. Ich habe das aus ihren Erklärungen nicht ganz verstanden. Udo Erasmus zeigt das in den chemischen Strukturformeln sehr genau auf und dann versteht man es auch leichter, warum bestimmte Moleküle mit ihren Elektronenwolken Umweltgiften entgegenwirken können.

Allerdings sollten diese Elektronenwolken mehr für die Gesunderhaltung des Körpers gegen Bakterien, Viren, Pilze etc. verfügbar sein, als eine verseuchte Umwelt zu “neutralisieren”.

Die Elektronenwolken sind verfügbare Antioxidantien, die Umweltgifte in der Nahrung und auch in Kunststoffen (Bisphenol A in Babyflaschen, Kunstfasern der Petrochemie und in Kleiderstoffen) neutralisieren.

Naturfasern berauben den Körper nicht der Antioxidantien, darum sollte man sie der Kunststoffkleidung vorziehen.

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http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/weichmacher-bisphenol-a-verbot-ablehnung-bundesrat-1.18104771

Hier geht die Schweiz zögerlicher mit den Weichmachern um und lässt sie weiterhin zu. Vielleicht auch aus Rücksicht auf die heimische chemische Industrie?

Der folgende Artikel wiederum ist differenzierter. In dem wird auch dargestellt, dass die chemische Industrie nicht bestreitet, dass östrogen-imitierende Kunststoffe unerwünschten Einfluss auf die schwindende Männlichkeit entfalten oder erhöhte Krebsraten bewirken.

http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=10092090

Auch in den USA ist Bisphenol A in Babyflaschen verboten worden.

http://usatoday30.usatoday.com/money/industries/food/story/2012-07-17/BPA-ban-baby-bottles-sippy-cups/56280074/1

Weichmacher in Babyflaschen sind in der EU verboten worden. Man kommt nicht mehr an der Tatsache vorbei, dass diese Kunststoffe im Körper wie Östrogene wirken und zu einer Verweiblichung bei Männern führen.

Vor ca. 30 Jahren war Tim Searchinger einer der engagierten Umweltverteidiger, der zur Bewahrung der Wetlands in Florida aufrief. Die von unnatürlicher Belastung durch petrochemische Produkte verursachten Schäden führten durch den östrogenartigen Einfluss auf die Fauna in Florida zu Verstümmelungen und Verkleinerungen männlicher Reproduktionsorgane bei den Alligatoren.

Habe ich das nicht hübsch umständlich ausgedrückt? – Vielleicht wird es mit folgendem Satz verständlicher:
Wie wird sich wohl unsere Männerwelt fühlen, wenn die Anzahl ihrer Spermien oder ihre Phalli sich bis zum Verschwinden verkleinern? Jetzt hat’s jedermann begriffen, nicht wahr?

Der Mensch muss schon bei den umweltbelastenden Industrien beginnen, insbesondere auch in den Nahrungsmittelindustrien, Agrarindustrien, Düngemittelchemie, Petrochemie, Strahlungsindustrien (Telefon- und andere Funknetze, Kernkraftwerke, HAARP, Wohnen in der Nähe von Starkstromleitungen, usw.)

Zum Thema Herzkrankheiten

Die Einnahme gesunder Fette ist lebensnotwendig. Die Eskimos, deren Nahrung zum größten Teil aus dem Fett von Meeressäugern oder fetten Fischen besteht, hatten so gut wie keine Herzkrankheiten. Übrigens sind genügend C-Vitamine in diesem Blubber gebunden, so dass sie im hohen Norden keinen Vitamin-C-Mangel erleiden. Die Fischöle enthalten genug Vitamin D 3 und Vitamin A.

Ein Inuk ist also gut versorgt mit dem Verzehr von dem Fett der Meeressäuger bzw. der fetten Fische.

Erst als die Inuit vermehrt Getreide, Zucker und auch Früchte und Gemüse zu sich nahmen, weil die Verkehrswege inzwischen erschlossen waren, näherten sich ihre Herz- und Kreislauferkrankungen den Zahlen in den Industrieländern an. Die Inuit gaben nämlich ihren Verzehr an tierischen Fetten, die sie bislang so gesund erhalten hatten, nach und nach auf.

(Blubber ist gesund. Nur ist dieses Nahrungsmittel der Eskimos heutzutage durch die Verschmutzung der Ozeane zum Verzehr weniger geeignet. Man benutzt es jetzt mehr industriell).

http://education.nationalgeographic.com/education/encyclopedia/blubber/?ar_a=1

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http://de.wikipedia.org/wiki/Dean_Ornish

Die Fetttheorien von Dean Ornish werden mehr und mehr angezweifelt. An den genannten Studien gibt es einiges auszusetzen: Die grundsätzliche Verteufelung von Cholesterin ist Unfug.

Hohe Cholesterinwerte sind nicht die Ursache, sondern ein Symptom einer zugrunde liegenden Erkrankung. Ein Vitamin C-Mangel!

Der Mensch hat einfach nicht genug Vitamin C in der Nahrung, weil sein Körper es nicht selber produzieren kann. Der Mensch und das Meerschweinchen haben irgendwann diese Fähigkeit in der Evolution verloren, vermutlich durch einen erworbenen Gendefekt.

Die Blutbahnen werden rasch brüchig, weil es an Vitamin C fehlt. Zur Reparatur dieser Bruchstellen stellt die Leber vermehrt Cholesterin her. Also her mit dem C-Vitamin in hohen Dosen, damit die Leber das gar nicht erst tun muss, am besten, bevor überhaupt ein brüchiges Blutgefäß entsteht.

Vom HDL wissen wir um seine positiven Eigenschaften. Auch das LDL hat lebenswichtige Funktionen im Körper zu erfüllen. Es erhält die Hormonproduktion und die Erzeugung von Antikörpern aufrecht.

Unser Gehirn besteht aus etwa 60 Wasser und etwa 40 % Fett incl. LDL (Gehirnschmalz) und weiteren Fetten. Es also einfach zu senken, ist nicht die Antwort – schon gar nicht mit Hilfe von Statinen, deren muskelzersetzende Nebenwirkung (besonders am Herzmuskel) nicht erwünscht ist.

http://www.nutri-facts.org/ger/coenzym-q10/coenzym-q10/auf-einen-blick/

Wenn man die Zerstörung von CoEnzym-Q10 durch Statine abfangen möchte, sind mindestens zusätzlich 300 mg CoEnzym-Q10 als Nahrungsmittelergänzung notwendig. In Deutschland werden die 30 mg-Tabletten Q10 empfohlen. In den USA klotzt man da mehr in den Vorsorgestudien.

Sicherheit

Bisher sind keine signifikanten Nebenwirkungen einer Coenzym-Q10-Zufuhr von bis zu 1.200 mg/Tag bekannt.

Man nennt dieses Co-Enzym auch Ubichinon-10:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ubichinon-10

Der junge Mensch sollte noch genügend Q10 produzieren können, doch hat er vermutlich noch keine Statine nötig. – Der alternde Metabolismus büßt diese Fähigkeit zur Eigenproduktion von Q10 ein.

Darüber hinaus benötigt der alternde Organismus hohe Dosen von Vitamin D 3. Weitaus mehr, als die Dottores uns weismachen wollen. Man weiß hiervon seit ca. 15 Jahren aus der NASA-Forschung.

Die Normalbereiche des Vitamin D 3 der sonnenarmen Gegenden – dazu gehört Deutschland – sind zu niedrig angesetzt. Die Referenzbereiche der Labortests berücksichtigen dies leider nicht. Sie werden aus den Durchschnittswerten der anderen „sonnenarmen“ Patienten berechnet.

Als in den 1930er Jahren gehäuft Höhensonnen des UV-B-Spektrums von den Ärzten gegen Rachitis eingesetzt wurden, gab es als guten Nebeneffekt kaum noch Erkältungskrankheiten oder andere Entzündungen. Das war natürlich nicht so gut für das Einkommen der Pharmazeuten und Ärzte. Darum suchte man das Vitamin D 3, das durch UV B-Strahlung hergestellt werden kann, wieder zu limitieren.

Die Warnung vor UV B ist korrekt, wenn man die Strahlen im Übermaß einsetzt. Da gibt es ganz schreckliche Sonnenbrände. Die Haut muss vorsichtig an die Sonne gewöhnt werden. In freier Natur geht das am besten, wenn man den ganzen Körper nach ca. 5 – 10 Minuten Anfangsdosis mit leichter Kleidung abschirmt. Sonnenhut nicht vergessen. Man will sich ja nicht gleich am ersten Ferientag bettreif verbrennen. Die Dosis kann täglich ein bisschen gesteigert werden. Nach und nach gewöhnt sich der Körper ans Sonnenlicht.

http://www.uni-kiel.de/med-klimatologie/uvinfo.html

(An dieser Stelle jedoch auch eine Warnung vor den UV-A-Lampen im Bräunungsstudio. Die UV A-Wellen dringen tief in das Gewebe ein. Man „verbrennt“ innerlich, was ebenfalls sehr gefährlich ist.)

Es wird vor der natürlichen Sonneneinstrahlung gewarnt, und es werden chemische Sonnenblocker für die Haut empfohlen. Dabei ist eine langsame Gewöhnung an die Sonne durchaus empfehlenswert. Der wahre Sonnenschutz wird erst durch die natürliche Bräunung erreicht.

Diese Lichtschwiele (so nennt man die einsetzende Bräunung) schützt mindestens 100fach mehr als der höchste chemische Sonnenschutzfaktor, der dann auch noch durch die Haut in das Körperinnere eindringt. Was die Chemie da bewirkt? Aber das wollen wir doch nicht im Ernst wissen, oder?

P. S. Zurück zu den Statinen, deren Wirksamkeit umstritten, deren Nebenwirkungen aber bekannt sind: Menschen, die hohe Dosen von Vitamin D 3 einnehmen, sowie viel Vitamin C (bis zu 16 Gramm am Tag wie Linus Pauling) und dazu auch noch Q10 rechtzeitig ihren Nahrungsergänzungsmitteln beifügen, sollten eigentlich niemals Statine benötigen.

http://www.biomedizin-blog.de/de/neue-warnungen-vor-den-verheerenden-nebenwirkungen-der-statine-wp261-62.html

http://www.second-opinions.co.uk/mythos-cholesterin-4.html

In einem Artikel von Tilman Neudecker in 1973 wurde übrigens auch auf hohe Vitamin-C-Dosen hingewiesen:
http://www.zeit.de/1973/24/schuetzenhilfe-fuer-linus-pauling

Zitat aus der Zeit:
Freilich wäre es naiv, diese überraschenden Befunde aus Tierexperimenten vorbehaltlos auf den Menschen zu übertragen. Doch selbst bei vorsichtiger Extrapolation der gefundenen Meßdaten – der Tagesbedarf eines 30 Kilogramm schweren Kindes läge dann bei 1500 Milligramm verglichen mit 40 Milligramm als gegenwärtiger Standarddosis in den USA – erscheinen die augenblicklich geltenden Normen des menschlichen Vitaminbedarfs zumindest einer kritischen Überprüfung wert. Und dies nicht unter dem Aspekt der Verhinderung jener typischen Vitamin-Mangelkrankheiten, die zumindest in den Industrieländern kaum noch eine Rolle spielen, als vielmehr im Hinblick auf eine optimale Förderung des Allgemeinzustandes. Zitatende.

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Wir sind dieser Betrachtung zur besten Vitamin-Versorgung leider erst ein kleines Stück näher gekommen. Die Pharmaindustrie ist nicht daran interessiert, und die Politiker kümmert es nicht.

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Dies ist wieder ein langer Eintrag geworden. Aber unser Metabolismus ist sehr kompliziert aufgebaut. Eines greift ins Andere, und immer ergeben sich neue Fragen. Tut mir leid, wenn ich Sie langweile.

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