Diesin ist natürlich allin  nicht ernstin gemeint:
 


Allerliebste Schwestern und Schwesterinnen:

Congrats für die unglaubliche Hochleistung  unserer fortschrittlichen Kräfte der Welt! 

Ab sofort zählen wir  DIE LEIPZIG  (war ja mal ursprünglich ein Neutrum, wenn man nicht DIE STADT voransetzte  –  das Leipzig)   zu die Beförderte (nööö, das mit dem Plural will jetzt nicht so richtig klappen,  wie differenziert man das nach der neuen Sprachregelung? Für Vorschläge bin ich sehr offen und dankbar).  

Dem Einfallsreichtum die Rektorin (ich vermeide selbstverständlich auch den weiblichen Genitiv, der hier zufällig  “der”  wäre)  schließe ich mich sofort an.   Fortan also heißt es also  “Dumme Ärschin und Ärschinninen” , zumindest in DIE  LEIPZIG. 

http://www.pi-news.net/2013/06/genderwahnsinn-uni-leipzig-nur-noch-weiblich/

Alles nur noch weiblich auszudrücken, erfordert geistige Anstrengung und ist außerordentlich gewöhnungsbedürftig.  Aber nicht aufgeben, DIE  wird schon.  (Eigentlich wollte ich hier sagen: Das wird schon, aber ich bin extrem fortschrittlich, also DIE).   Kein Neutrum mehr!

Demnächst werde ich auf DIE Geschlechtsumwandlung der Männer bestehen.  Es kann ja nicht angehen, dass DIE Mann noch männlich sein darf.   Fort mit  DIE  Eier!   Wir Veganinnen bestehen auf Fortschritt und tolerieren keine andere Meinung.  Veganer männlicher Art werden kastriert!

Jetzt frage ich mich, ob all die alten verliehenen Titel feminisiert werden müssen, damit uns Frauen genügend Anerkennung gezollt wird.   Ich wüsste dafür schon eine Lösung:   Wegen falschen Geschlechts einfach “aberkennen”.      Erst nach vollzogener und überwachter  Gesinnungswandlung (Gesinnungswandel geht nicht mehr, da männlich),  Selbstverstümmelung wie bei Origenes, DIE Diamantene,  (Leute, war DIE doch IHRER Zeit voraus, oder wie bei  DIE Jesus “Eunuchen für das Himmelreich”, erhalten die alten Akademiker DIE Vorzugstrophäe für wissenschaftliche Leistung,   jetzt mit weiblicher Titel-IN,   zurück.

Endlich wird uns armen, unterdrückten Weibern Gerechtigkeit.   Ab sofort schreibt man übrigens  DIE WEIB.   War ihnen unbekannt?   Sehen Sie, bei mir kann man noch etwas lernen.

Die deutsche Sprache würde davon profitieren, wenn wir endlich alles klein und in der Grundform schreiben würden – natürlich bei Abschaffung aller männlichen und sächlichen Artikel.    Nach der letzten Rechtschreibreform  (Hallelujah, die ist ja schon weiblich und somit ein großer Fortschritt) stehe ich sowieso IN DIE Regen und kümmere mich meistens nicht mehr darum. 

Wir lernten anno dunnemals noch die deutsche Bühnensprache.  Dadurch wurde in den meisten Fällen durch die Betonung automatisch klar,  ob man Dinge zusammenschrieb, oder Klassenarbeiten zusammen schrieb.  Wir haben unsere sprachliche Identität gerne aufgegeben, weil wir die ZuwanderINNEN integrieren wollten. Sie sollten es einfacher haben, auch wenn der Sinn durch zwangsläufig falsche Betonungen verlorenging.  Nur wollten die sich nicht integrieren lassen, und die Männerinnen sind sowieso nicht wichtig.  Nach zwei Generationen immer noch keine Deutschkentnisse?      Das gilt nicht für alle, aber für die meisten schon. 

Tja,  wie holen wir jetzt die Kuh vom Eis, liebe Schwestern und Schwesterinnen?  

Ich würde einstweilen vorschlagen,  die Rektorin Schücking  der   Uni Leipzig umzutaufen:   Rektorin Schückin   (klar:   DIE Schückin).   Das G  am Ende des Namens ist wirklich nicht mehr wichtig, da zu maskulin.  Das schaffen wir doch gerade ab.  

Damit die Dame weiterhin in Ruhe nachdenken kann, schlage ich vor, sie und Mollaths Exfrau, die jetzt als Geistheilerin fungiert,   gegen Mollath auszutauschen.  

Beide Damen könnten eine noch bessere, männerhassende Synergie entwickeln.  Claudia Roth könnte ihnen  Gesellschaft leisten, zumindest besuchsweise. Die ist ja auch so fortschrittlich und freut sich sogar über jeden Deutschen, der ausstirbt.  Sagt sie, obwohl sie auf das Grundgesetz eingeschworen wurde.   

Dochdoch,  die mag ich. Sie hat so einen wunderbaren Humor. Und hübschin ist sie auch.   Lasst uns doch noch einmal die Sprache modernisieren. Alle Adjektive müssen ab sofort die Endung  ” in ” tragen.  Adverbinnen auch. 

Ich machen jetztin Schlussin,  weilin diesin allzu albernin wirdin. Oder so!  

Hallo Leipziger und -innen,  wehrt Euch gegen die Verarsche Eurer renommierten und hochwürdigen Universität,  wie sie hier in einem Anfall von geistiger Verarmung betrieben wird.   Wie wäre es mal wieder mit einer Montagsdemo? 

Im nachfolgenden Artikel sprach ich von der Überforderung der Frauen – altmodisch wie ich bin. Aber Frau Rektorin Schückin ist  –  ja hat die eigentlich Kinder?  –  ebenfalls überfordert, scheint mir.

http://kopfstaendler.blog.de/2013/04/18/frauenquote-vereinbarkeit-beruf-familie-15766624/ 

Wenn der Fortschritt der Frau nur durch Unterdrückung des Mannes zu gewährleisten ist, dann lasse ich mir jetzt einen Penis, oder besser noch einen Phallus wachsen.  Der ist nämlich schon erigiert.   Sozusagen aus Solidarität!   Dazu  lasse ich mich dann von Frau Mollath beraten, vielleicht geht das ja auch mit Hilfe der Geistheilung, die sie anbietet.

Früher sagte ich schon mal:  Die Welt ist schlecht.
Heutzutage  sagte ich, zumindest bis vorgestern:   Wir leben in spannenden Zeiten.
Jetzt sage ich:   Die Welt ist verrückt.

 

 

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