Liebe Mütter in der Welt, hier kommen die Blumen!

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Verzagt nicht, wenn Eure Arbeit gering geachtet wird. Sie ist edel und notwendig, auch wenn man in Euch gerne billige Konkurrenten zur männlichen Berufswelt heranzüchten möchte.
Lohndumping gegen Eure Ehemänner in Industrie und Handel.

Früher reichte das Einkommen des Ehemannes, um in Deutschland eine Familie zu ernähren und für die künftige Rente vorsorgen zu können. Diese Zeiten sind längst vorbei. Im Rahmen der Globalisierung und Zerschlagung der Nationalstaaten unter dem großen Hut der Europäischen Union werden die Menschen zu Sklaven herabgewürdigt.

Einer der Hebel war, dass man den Frauen einredete, zu “höheren” Aufgaben befähigt zu sein. Ja, das sind Frauen wirklich. Auf allen Gebieten, doch jeder Lebensabschnitt hat seine eigenen Aufgaben.

Sie haben die Fähigkeit, Kinder zu gebären – welcher Mann kann das? Aber so war das von den Politikern und der Industrie nicht gemeint. Man wollte billige Lohnkonkurrenz zum Manne! Nur wenige Frauen schaffen einen wirklichen Aufstieg in die Domäne der Männer. Daran sieht man, wie hohl die Versprechungen wirklich sind.

Man nennt das Selbstverwirklichung.

Und so kam es, dass überkandidelte Weiber (Definition von überkandidelt gemäß Duden:
überkandidelt , überspannt , übertrieben , unrealistisch , unverhältnismäßig , verblendet , verschroben , wirklichkeitsfremd verstiegen…) ihre Kinder vernachlässigten oder in die Hände des Staates abschoben.

Übrigens hat der Begriff “Weib” in meinen Augen ein sehr positives Gewicht. Er ist nur nicht mehr politisch korrekt.

Zur Selbstverwirklichung vieler Weiber kam es dann zumindest durch ein Jodeldiplom à la Loriot. Da hat “frau” doch mal etwas Eigenes! Nach 3 Minuten in dem TV-Clip wird das wundervoll dargestellt.

http://www.youtube.com/watch?v=hG6RyQCggdI

Das Jodeldiplom war aber zu billig. Die sich selbst verwirklichende Frau ging unter die Galeristen. Oder sie machte eine Boutique auf, die gegen die Konkurrenz von Billiganbietern keine Chance hatte.

War ER Millionär, stellte sie eine auszubeutende Hilfskraft ein, denn zu den normalen Öffnungszeiten war SIE noch nicht ansprechbar. War er Normalverdiener, litt die ganze Familie unter ihrer Selbstverwirklichung.

Bei ihren Glaubensgenossinnen galt SIE als erfolgreiche Jägerin. Und Sammlerin!

Muttertag

Dabei setzte sie das Familienvermögen ein und brauchte fortan eine Hausdame und Erzieherin ihrer Kinder. – Teuer, teuer! Dann folgte die Scheidung, wonach der Ehemann ziemlich gerupft aussah.

Denn das Herz des Gesetzes stand bei Frau, bzw. stand Frau bei. Männer mögen weibliche Dämonen nur, wie diese Lilith, wenn sie nicht mit ihr verheiratet sind.

Lilith

VORHER:

Pfau BDA

NACHHER: Da bleibt nicht mehr viel von seinem einstigen Glanz übrig!

Ehemann nach Scheidung

Und nun, liebe Mütter, wollen wir uns auf die gute Seite besinnen, die unsere Rolle so mit sich bringt. Jedes Ding hat seine Zeit. Fruchtbarkeit in der Natur und im Beruf auch. Das hatte ich vor einigen Tagen schon einmal diskutiert:

http://kopfstaendler.blog.de/2013/04/18/frauenquote-vereinbarkeit-beruf-familie-15766624/

Herr der Töpfe und Pfannen –
Theresa von Avila

Herr der Töpfe und Pfannen,
ich habe keine Zeit,
eine Heilige zu sein
und Dir zum Wohlgefallen
in der Nacht zu wachen,
auch kann ich nicht meditieren
in der Morgendämmerung
und im stürmischen Horizont.

Mache mich zu einer Heiligen,
indem ich Mahlzeiten zubereite
und Teller wasche.
Nimm an meine rauen Hände,
weil sie für Dich
rau geworden sind.

Kannst Du meinen Spüllappen
als einen Geigenbogen gelten lassen,
der himmlische Harmonie
hervorbringt auf einer Pfanne?
Sie ist so schwer zu reinigen
und ach, so abscheulich!

Hörst Du, lieber Herr,
die Musik, die ich meine?
Die Stunde des Gebetes ist vorbei,
bis ich mein Geschirr
vom Abendessen gespült habe,
und dann bin ich sehr müde.

Wenn mein Herz noch am Morgen
bei der Arbeit gesungen hat,
ist es am Abend schon längst
vor mir zu Bett gegangen.
Schenke mir, Herr,
Dein unermüdliches Herz,
dass es in mir arbeite statt des meinen.

Mein Morgengebet
habe ich in die Nacht gesprochen
zur Ehre Deines Namens.
Ich habe es im voraus gebetet
für die Arbeit des morgigen Tages,
die genau dieselbe sein wird
wie heute.

Herr der Töpfe und Pfannen,
bitte darf ich Dir
anstatt gewonnener Seelen
die Ermüdung anbieten,
die mich ankommt
beim Anblick von Kaffeesatz
und angebrannten Gemüsetöpfen?

Erinnere mich an alles,
was ich leicht vergesse;
nicht nur um Treppen zu sparen,
sondern, dass mein
vollendet gedeckter Tisch
ein Gebet werde.

Obgleich ich Martha-Hände habe,
hab’ ich doch ein Maria-Gemüt,
und wenn ich die schwarzen Schuhe putze,
versuche ich, Herr,
Deine Sandalen zu finden.
Ich denke daran,
wie sie auf Erden gewandelt sind,
wenn ich den Boden schrubbe.

Herr, nimm meine Betrachtung an,
weil ich keine Zeit habe für mehr.
Herr, mache Dein Aschenbrödel
zu einer himmlischen Prinzessin;
erwärme die ganze Küche
mit Deiner Liebe
und erleuchte sie mit Deinem Frieden.

Vergib mir, dass ich mich absorge,
und hilf mir, dass mein Murren aufhört.
Herr, der Du das Frühstück am See
bereitest hast, vergib der Welt,
die da sagt: “Was kann denn
aus Nazareth Gutes kommen?”

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