Ich schrieb einen Kommentar zum vorigen Eintrag, und dazu fällt mir noch viel mehr ein:
http://kopfstaendler.blog.de/2013/04/07/mensch-karl-m-15729574/
Zunächst also der Kommentar, den ich gleichzeitig um einige Links erweitere:

In den Büchern Ardistan (steht symbolisch für Erde) und Dschinnistan (steht symbolisch für die geistige Welt mit ihren Erkenntnissen) spricht Karl May von den unterirdischen Wasserreserven unterhalb der Wüsten. Und diese Information stimmt, auch wenn sie weniger bekannt und diese Kenntnis von kriegführenden Mächten nicht erwünscht ist.

Unter der Sahara liegen 3 riesige Aquifers, die wie in einem Schwamm das Wasser festhalten. Es handelt sich um mehrere Millionen Quadratkilometer unterirdischer Frischwasserseen – auch unter Libyen.

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-12/libyen-wasser

Dieses Frischwasser machte der Diktator Libyens für ca. 6 1/2 Millionen Mitbürger nutzbar insofern, als er die Firma Halliburton beauftragte, die notwendigen Wasserleitungen zu verlegen und die Pumpwerke zu bauen – ein Milliardenprojekt, das von Libyen bezahlt wurde.

Im Libyenkrieg haben dann die Söldner des Westens als erstes genau diese Wasserleitungen zerschlagen und unbrauchbar gemacht, die Bombenangriffe des Westens taten dann den Rest, denn Gaddafi durfte ja nicht mehr seine Flugzeuge einsetzen. Ob die Wasserleitung inzwischen wieder in Betrieb genommen wurde, oder die Menschen immer noch westliches Brunnenwasser kaufen müssen, weiß ich nicht. Die Propaganda besagte, dass “bottled water” für Muslime aus Glaubensgründen sowieso besser sei. Ja wirklich! Man hält so’n Schwachsinn kaum noch im Kopfe aus.

http://www.unicefusa.org/news/news-from-the-field/unicef-tripoli-water-supply.html

Bei millionen dürstender Menschen 90.000 Wasserflaschen als Hilfe zu senden, nachdem man die von Libyen an Halliburton bezahlte Wasserleitung ausgebombt und nicht wieder repariert hat, ist offener Hohn und macht richtig wütend! Bei 6 1/2 Millionen Menschen: wieviel bekommt dann jeder? Wenn ich richtig gerechnet hatte sind das einmalige 14 g pro Person …. zum Waschen, Zähneputzen, Wäschewaschen, zur Körperreinigung…..

Es wurde mal über eine weitere Sendung an Wasser berichtet. Sie betrug einmalig je Einwohner ca. 230 g – das war doch wirklich human und sehr hilfreich! Ja, wir sind die Guten!

http://www.youtube.com/watch?v=1D_J2YfzoZk

Spiele der Mächtigen und wieder verlogene Küsse, Küsse, Küsse. Widerwärtig, Schurken allemale! Eigentlich müssten sie das Schicksal Ghaddafis teilen, denn Diktatoren stinken alle in gleichem Maße.

http://www.youtube.com/watch?v=bEWOPcdKYwM

Warum das Bombardement des Westens gegen Völkerrecht verstoßen hat, zeigt dieser Zeit-Artikel:

http://www.zeit.de/2011/37/Libyen

Es ist nichts an Gaddafi zu beschönigen oder zu entschuldigen. Er war ein Diktator. Aber mit seiner Vernichtung starben die Hoffnungen Afrikas. Die nächste Sünde war sein Traum einer Goldwährung (Gold-Dinar) für Ganz-Afrika.

Die UNO hat unrechtmäßig gehandelt. Siehe Zitat auf Seite 2 des o. a. Zeit-Artikels:

“Und nun hat sich die Nato den noblen Titel für ihr Ziel des Regimewechsels in Libyen erschlichen. Was wird vor der Vielfalt menschlichen Elends künftig anderen einfallen, um erst die Schutzpflicht und dann die Waffen zu mobilisieren?”

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Gegen die Bankster aufzutreten? Nein, das tut man nicht, Herr Gaddafi. Die schlachten einen dafür. Oder wie Scholl-Latour sagte, Gaddafi wurde gepfählt.

Heute, 8. April 2013, hörte ich in den Nachrichten, dass Australien einen bilateralen Vertrag mit China abgeschlossen hat. Waren sollen in gegenseitiger Landeswährung – ohne Umweg über den Dollar – gehandelt werden. Das schwächt den Dollar noch mehr. Mal sehen, wann Australien mit einem Wirtschaftskrieg des Westens überzogen wird.

China allerdings wird man wegbomben wollen. Kim Jong Un ist gerade dabei, hierfür die Weichen zu stellen und Kriegsgründe zu präparieren, in wessen Auftrag auch immer.

http://kopfstaendler.blog.de/2013/04/04/false-flag-or-what-15719193/#c19030374

Und jetzt doch endlich noch einmal etwas Positives zum Thema Libyen:

http://www.ghorfa.de/fileadmin/inhalte/laenderprofile/2012/LP_Libyen_12_2012.pdf

Da geht es jetzt friedlich bergauf, auch für Deutschland, das seine Interessen anmeldet. Und natürlich für die Verlängerung der Öl-Verträge. Libyen soll jetzt das Meerwasser entsalzen. Da werden sich die Halliburtons und Cie. freuen. Wie gut, dass die gerade vor dem Krieg fertiggestellten Leitungen aus dem Aquifer unter der Wüste so fein zerbombt wurden. Kriege schaffen Märkte.

Und natürlich soll auch die Privatisierung voranschreiten. “In Libyen ist der Prozess der selektiven Privatisierung jedoch noch nicht so weit fortgeschritten wie in Ägypten oder Tunesien.” – Aber diese Form der Ausbeutung kriegt der Westen bestimmt ganz rasch hin.

“Vor dem Volksaufstand wurden die Ausfuhrerlöse für Eröl und Erdgas auf über 47,8 Mrd. US-Dollar beziffert und die Währungsreserven wurden Ende 2010 auf rund 100 Mrd. US geschätzt. Libyen hat keine Auslandsschulden und der Leistungsbilanzüberschuss wurde 2010 auf 16 Mrd. US-Dollar beziffert.”

Gaddafi hatte also keine Schulden für Libyen aufgebaut. Das muss westliche Führernaturen ganz sauer gemacht haben. Saure Gefühle lassen sich dann herrlich durch Krieg abbauen. Ähnliches wird sich gewiss auch an anderen Plätzen wieder einfädeln lassen. Iran, Syrien, Korea, China, Russland – Planspiele laufen schon.

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