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Werde Mensch – du bist noch keiner

Hier ist eine PDF-Datei für die Leser dieses Blogs

Ich hatte mir mal eine Aus-Zeit genommen, um nicht an unserer Welt zu verzweifeln. Also las ich, was ich früher noch nicht gelesen hatte. Das Spätwerk Karl Mays! Ist es esoterisch, romantisch, edel? Schon Winnetou, den edlen Wilden, kannten wir ja fast alle.

Seit Jahrzehnten hatte ich mir Mays Werke nicht mehr angeschaut und stelle jetzt fest, dass er besonders im höheren Lebensalter zum Weltverbesserer mit einem philosophischen Anliegen geworden ist. Im Gegensatz zu seinen Frühwerken gibt es kaum noch Mord und Totschlag. Seine moralischen Vorstellungen jedoch zeigen, dass die Menschheit auf der Stelle getreten ist, ein Fortschritt hat nicht stattgefunden.

Man kann bei ihm natürlich das nationale Element genau erkennen, nach dem abgewandelten Motto von Gottfried Keller “Achte jedes Mannes Vaterland, aber das deinige liebe! Und der war ja nun kein Deutscher sondern nur ein aufmüpfiger Lyriker.

Also lassen wir dem guten Karl May seinen Nationalstolz, der später bei vielen Deutschen in niederträchtigen Faschismus umschlug. May daran eine Teilschuld zu geben, erscheint mir indes ein bißchen zu banal. Die damaligen deutschen und internationalen Geldeliten hatten den Faschismus/Nationalsozialismus so sehr gefördert, dass ein kleiner (und kleinkrimineller) Schulmeister so viel Einfluß gegen die Bankenwelt gar nicht aufbringen konnte, um schuldig zu werden. Darum schenke ich mir hier die Diskussion über den Einfluss Karl Mays auf die Weltpolitik.

Sein Roman Ardistan und Dschinnistan sind ein christlicher Aufruf zu mehr Ethik, aber auch zur Zusammenarbeit verschiedener Glaubensrichtungen, wenn sie denn den eigenen Dominanzanspruch aufgeben.

In meiner Pdf-Datei finden sich Beispiele, für diese Gedankengänge. Aus dem Inhalt habe ich versuchsweise Zitate zusammengetragen, die vielleicht für den einen oder anderen Leser interessant sein werden.

Möglicherweise sind jetzt Literaten und Literaturkritiker entsetzt, wie man so etwas überhaupt lesen kann, aber das ist ja wohl noch erlaubt.

Über Geschmack soll man sowieso nicht streiten.

Nasuf wussak – – auf Wiedersehen
Lelatak sa’ide – – Deine Nacht sei glücklich !
Werde Mensch; du bist noch keiner!

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