http://healthland.time.com/2013/03/01/hungry-in-america-documentary-exposes-the-growing-problem-of-starvation-amid-plenty/

About 44 million Americans rely on the government’s food assistance plan, or Supplemental Nutritional Assistance Program (SNAP), which provides less than $5 per person, per day on average. That’s hardly enough, especially for growing children.

Der Zusatz von Bio-Ethanol zum Sprit verteuerte den Maispreis enorm. Einer der Betroffenen erklärt in dem Filmclip, dass er für die Lebensmittel heute das Doppelte bezahlten muss wie im Vorjahr.

44 Millionen Amerikaner sind abhängig von Food Stamps. Das sind Lebensmittelmarken, die ähnlich aussehen wie Dollarscheine.

Food Stamps. (Submitted Photo)

Ein Filmclip nimmt sich dieses Themas an:

Eine weitere Anzahl von Bürgern versucht aus eigener Kraft mit den beschämenden Zuständen zurechtzukommen. Sie fischen, jagen, sammeln Pilze, Beeren, Kräuter und wohnen in simplen Hütten irgendwo in den Wäldern, in der Wildnis. Sie sind in der Statistik nicht enthalten. Durch die Bewegung und naturbelassene Nahrung sind sie allerdings belastbarer.

Sie sind diejenigen, die sich die Zwangsversicherung zur Krankenkasse nicht leisten können, die Obama ihnen jedoch aufzwingt. Greif’ mal einem Nackten in die Hosentaschen, da wird man kein Geld mehr finden für Pflichtbeiträge zu Versicherungen.

Heranwachsende verspüren den Hunger besonders stark, ihre schulischen Leistungen fallen mehr und mehr ab. Das Essen aus den Supermärkten beschränkt sich auf die billigen Dickmacher: Kohlehydrate aus Mehl, Maisstärke, Maissyrup (ein absoluter Krankmacher in vielen Getränken und Fertiggerichten – auch in Europa). Es entsteht geradezu eine Sucht nach Kuchen, gebacken aus billigsten Zutaten mit vielen Geschmacksverstärkern, Eiscremes aus mit Wachstumshormonen behandelten Milchprodukten. Fleisch in Form von Hamburgern gibt es billig bei McDonalds, umhüllt von Riesenmengen Kohlehydraten und einem Salatblatt und ungesunden kostenlosen Soda- und Colagetränken, gesüßt mit Maissyrup.

Bei diesen Speisen kommt es dann zu gewaltigen Leibern.

Obesity

Obesity in the US

Gemüse und Obst aus unbelasteter Herstellung ist zu teuer. Auch die herkömmlichen Supermärkte führen kein Bio-Food. – Die Geschäfte, in denen die wohlhabenden Bürger einkaufen (“Whole Food Market”) können sich die benachteiligten Gruppen nicht leisten. Erzeugnisse aus garantiert “organischem” Anbau sind für diese Menschen unerschwinglich.

Man findet viele dieser sehr dicken Menschen in den Freizeitparks, in denen die Europäer (bislang noch!) selbstgefällig auf sie hinunterblicken. Die Armen Amerikas haben sich selber aufgegeben, weil ihr Kampf gegen die Pfunde in einer versauten Landwirtschaft und Umwelt aussichtslos geworden ist.

Ihre Körper können das denaturierte Nahrungsangebot nicht mehr entgiften, die Leber verfettet und kann Schadstoffe nur noch ins umliegende Fettgewebe eingelagern. Die bereits vorhandenen Fettzellen an anderen Körperstellen schwellen weiter an. Bewegungsmangel verstärkt das Leiden. Der Geist wird träge, die Willenskraft erlischt. Sie sind süchtig geworden. Wer jetzt noch lacht über die Dicken, ist ziemlich bösartig.

Das hat nicht allein mit der Menge der Kalorien zu tun. Vielmehr ist die Qualität der Nahrung minderwertig. Ein vorgeschädigter Organismus kann sich bei dem Nahrungsangebot des Westens nicht mehr regenerieren, insbesondere, wenn Zusatzstoffe als Appetitanreger wirken. Daran arbeiten mehr und mehr chemische Labors, die nur noch über solche Zusätze die Menschen in eine Abhängigkeit von noch mehr Nahrung bringen. Dies trägt dann zur Umsatz- und Profitsteigerung bei.

Ein Tollhaus der Politiker, die angeblich das Beste für ihre Bürger wollen. Leider sind große Teile dieser Zusatzstoffe nicht kennzeichnungspflichtig. Die Industrielobby schreibt den Politikern bereits in von Lobbyisten entworfenen Gesetzestexten vor, wie ein Gesetz abgefasst werden soll. Bestellt die Politik ein Gutachten, so kann man davon ausgehen, dass die Gutachter ebenfalls im Sinne der Nahrungsmittelindustrie befinden werden.

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Wer jetzt meint, dass der Hunger den Amerikanern beim Abnehmen hilft, muss nochmals nachdenken. Sie sind trotz hoher Kalorienzahlen unterernährt, weil es an den guten Stoffen in der Nahrung einfach fehlt. Außerdem haben sie durch Armut Organschäden erworben, die kein Arzt mehr bekämpfen kann.

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