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Heute habe ich einen Eintrag für den Nachrichtenspiegel geschrieben, den ich hier wiederholen möchte:
http://www.nachrichtenspiegel.de/2013/02/23/trash-for-cash-und-andere-gemeinheiten/

Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht/ erstellt hast. Und so beschuldige ich für dieses Zitat weder Goebbels noch Churchill, sondern den Volksmund. Der aber misstraut Statistiken. Zu Recht? Ja, soweit es sich um die Manipulationen der Zahlengrundlagen handelt.

Unsere Politiker verkaufen sich selber teuer als Trash for Cash, indem sie uns nach Strich und Faden mit der Statistik belügen.

Über die Arbeitslosenstatistik wird ja immer wieder in den Beiträgen diskutiert. Wenn man die arbeitswillige Bevölkerung definieren will als Zahl, so muss man neben arbeitsfähigen Hartz IV-Empfängern wohl auch die durch Sanktionen betroffenen Arbeitslosen hinzuzählen, die meines Wissens nicht mehr diesem Kreis zugerechnet werden. Auch die unter Brücken oder U-Bahn-Schächten lebenden Chlochards (Wikipedia: Clochard wird gelegentlich verwendet, wenn eine gedankliche Anspielung auf romantische, idealisierende Vorstellungen von Obdachlosigkeit erwünscht ist.). Romantisch-idealisierend ist fein gesagt, es hilft uns, die Problematik insgesamt zu verdrängen und keine Schuldgefühle aufkommen zu lassen.

Dann haben wir den Teil der Bevölkerung, der zermürbt nach vergeblicher Jagd auf einen Job irgendwie überlebt, und das werden mehr und mehr. Hotel Mama. Es gibt einige, die sich auf das Recht zum Überleben auf das Grundgesetz bzw. Landesverfassungen stützen möchten. Na, die kommen natürlich in die Behördenmühlen. Man verweist sie auf Hartz IV, wo sie durch Unterschrift auf ihre Rechte als Bundesbürger verzichten. Dann sind sie wieder zu 100 % der Behördenwillkür ausgeliefert, die unsere Politiker eigentlich in einem Zusatz zum Verfassungsartikel II (Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit) salonfähig machen sollten. Dazu benötigt man nur 2/3-Mehrheiten. Die werden von allen Farben der Parteienlandschaft mittragen. Gauck wird es unterschreiben.
Ergänzung etwa so: Als Eingriff in das Recht auf Leben kommt lediglich eine Tötung in Frage. Langsames Verhungern und Erfrieren sind daher kein Angriff auf das Leben. Das dauert zu lange und die Todesursache lässt sich nicht mehr beweisen.

Bedeutung des Rechts auf Leben und körperliche Unversehrtheit

http://www.recht24.de/a/bedeutung-des-rechts-auf-leben-und-k%C3%B6rperliche-unversehrtheit

Als Eingriff in die körperliche Unversehrtheit ist jede nachteilige Behandlung des menschlichen Körpers zu verstehen. Als Beispiele sind hier die Züchtigung von Schülern durch Schläge mit einem Rohrstock, Menschenversuche um Medikamente zu testen, Folter bei Verhören und in Gefängnissen, Körperstrafen als Bestrafung im Strafrecht, der Impfzwang bei Pflegeberufen, Zwangssterilisation und Zwangskastration bei Behinderten oder genetisch Kranken zu nennen.

Und weiter:

Das Grundrecht des Schutzes des Lebens und der körperlichen Unversehrtheit steht unter einem einfachen Gesetzesvorbehalt, was für die Rechtfertigung des Eingriffs ein förmliches Gesetz voraussetzt. Allerdings verbietet Art. 104 I Satz 2 GG die seelische oder körperliche Misshandlung festgehaltener Personen. Art. 102 GG verbietet die Todesstrafe. Weiterhin gilt der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz, das bedeutet, dass ein Eingriff geeignet, erforderlich und insbesondere angemessen sein muss.

Durch EU-Recht ist allerdings Art. 102 GG durch die Lissabon-Verträge stark eingeschränkt.Hören wir hierzu Prof. Schachtschneider:

Bei Aufständen, (z. B. gegen die Arbeitslosigkeit) kann man also mittels EU-Recht die Todesstrafe verhängen, und somit die Arbeitslosigkeit bekämpfen. Elegant! Statistik schon wieder ein bisschen verbessert. Hallo, dies ist natürlich Satire! Aber könnte so etwas auch mal Ernst werden?

Wenn man die Leute eventuell in Lagern vor dem raschen Verhungern bewahren will, so haben wir die schöne deutsche 12jährige Geschichte unter dem Titel „Arbeit macht frei“ , wir wissen also bereits, wie man Zwangsarbeit organisiert. Diesmal killt man nicht mit Zyklon B, wir sind ja lernfähig. Aber nach dem Tod kremieren ist gut. Wenn die Grünen das Sagen haben, geht auch das Kompostieren. Hauptsache die Statistik wird besser.

Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit kann auch durch Fortbildungsmaßnahmen stattfinden. Hauptschulabschluss nachholen, zwangsweise „Fortbildung“ von Erwachsenen von 8 – 17 Uhr unter Beaufsichtigung von Privatinstitutionen, egal was die überhaupt lehren können. Hauptsache raus aus der Arbeitslosenstatistik. – Hitler hatte das Ziel, die Arbeitslosen wieder in staatlich bezahlte Arbeit zu bringen. Sandhaufen von hier nach da versetzen. Und die in der Weimarer Republik vorgeschlagenen Autobahnen endlich zu bauen.

DER TOTALITÄRE STAAT

http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecialgeschichte/d-55573706.html

Das erinnert mich an chinesische Ameisen-Arbeiter, die Staudämme mit Schippchen und bloßen Händen bauten. Die kamen dann in der Diktatur unter Mao nicht mehr auf dumme Ideen. So macht man das! Vom Kommunismus lernen, heißt siegen lernen. Arbeitslosigkeit gab es in der Diktatur des Proletariats niemals, auch in der Ex-DDR nicht. Alle hatten einen Arbeitsplatz, aber nichts zu tun. Nach einem wirtschaftlichen Aufschwung durch die Einführung des Kapitalismus mit Millionen von Wanderarbeitern, bröckelt jetzt auch das chinesische System. Ich weiß da auch keinen Rat, vielleicht öffnete sich die kapitalistische Schere zwischen Arm und Reich zu schnell. Allein zahlenmäßig sind 1,5 Milliarden Menschen eben doch schwieriger zu managen, als die 80 Millionen in der BRD.

Jetzt zu einem anderen Statistik-Manöver: Thema Geldentwertung!

Die Deutschen stehen dem Thema Geldentwertung besonders kritisch gegenüber. Der Crash im Oktober 1929 und die darauf folgende „Große Depression“ Anfang der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts leben im nationalen Gedächtnis der Deutschen immer noch fort. Aber noch mehr die Hyperinflation zwischen 1919 und 1923! Darum sind unsere Regierenden sehr daran interessiert, solche Ängste sofort im Keim zu ersticken.

Keiner kann sich vorstellen, dass es jemals wieder zu einer solchen Hyperinflation kommen kann. Muss es aber, wie sonst könnten die angehäuften Staatsschulden jemals wieder abgebaut werden? Das wahre Ausmaß dieser Schulden wird uns durch geschönte Statistiken verschleiert.

Die statistischen Zahlen für Amerika sind sehr geschönt. Das Landwirtschaftsministerium gibt jedoch zu, dass für Speiseöl, Eier, Rindfleisch die Preise sich um ca. 10 % im Jahr 2011 erhöht hätten. Aber für 2012 sieht man solche drastischen Erhöhungen nicht, Wer’s glaubt……

In Amerika wird viel über die Preisentwicklung des Warenkorbes mitgeteilt. Nur leider wird dort nicht mehr informiert, wie oft und mit welchen Produkten dieser Warenkorb und die mathematische Formel für Statistiken geändert wird. Und warum ändert man das? Um die Preisentwicklung zu verschleiern, denn in den USA errechnen sich die Rentenansprüche und Ansprüche aus anderweitigen Sozialversicherungen analog zu den im Warenkorb ausgewiesenen Teuerungsraten.

Auch in der BRD werden die Statistiken geschönt. Erinnern wir uns nur mal an die Umstellung der DM – fast 1 : 1 – in den TEURO. Das wurde von den Menschen gefühlt, die Statistiker haben ihre Bürger ausgelacht, die solche Gefühle aussprachen.

Die Ansätze wurden „buchhalterisch“ immer mal wieder abgewandelt. Versuchen Sie das mal in der Handelsbilanz – das ist strafbar. Aber Vater Staat darf die Grundlagen frei Schnauze ändern. Rückstellungen nach guter kaufmännischer Manier versagt sich der Staat schon lange, weil dann das wahre Elend der Verschuldung auch für den kleinen Mann einsichtig wäre. Der wiegt sich also immer noch in träumerischer Sicherheit. Faszinierend, dass man uns die Geldmenge G3, M3, nicht mehr ausweist. –

Darin verstecken sich die aus dem Nichts gezauberten Buchgelder der Bankkredite an Staat und Gesellschaft. Rückstellungen für die zu erwartenden Pensionszahlungen und sonstige Verbindlichkeiten werden nicht getätigt. Gar zu gerne werden Etats von zweckbestimmten Geldern einfach umgeschichtet, z. B. Rentenversicherungsbeiträge zur Zinsbedienung, Kfz-Steuern für Sozialetats und eben nicht für den Straßenbau.

Diese gewollte Undurchsichtigkeit in der staatlichen Buchführung, die so häufig auch vom Bundesrechnungshof kritisierten Verschwendungen – das alles muss endlich ein Ende haben. Die Politiker und daran beteiligten Beamten müssen ihre Besoldungen und Pensionen verlieren!

Schluss mit solchen Tricks und Betrügereien in den Statistiken. Das muss als Forderung von jedem Bürger erkämpft werden. Wenn die Politiker nicht endlich wieder ehrlich und integer werden, werden eines Tages die Staaten an ihren Schulden zerbrechen.

Die Finanzeliten werden das überstehen, denn die haben Realwerte im Säckel, z. B. Gold, Silber, gute schuldenfreie Immobilien, Geschäftswerte der nichtspekulativen Sorte, von denen der Normalbürger nichts erfährt. Den kleinen Mann haben sie zum Schuldenmachen ermutigt. Hypotheken, neue Autos, Fernreisen, teure Mode. Hätte er das in Goldstückchen angelegt, so könnte er es wenigstens irgendwo vergraben. Aber bestenfalls hat er auf die verlogenen Ratschläge der Bankster gehört, und ist so ausgeplündert worden.

Nicht nur durch illegale Geschäfte von Anlageberatern, sondern auch durch die als legal abgesegneten Anlagen unserer Großbanken. Die erklären ihren einfachen Schalter-Angestellten, was weg muss. Dafür erhält der einen kleinen Bonus, während die dicken Boni in den Taschen der Ackermänner & Co. verschwinden. Das sind die wahren Gemeinheiten !

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