http://www.youtube.com/watch?v=GMhGFZgdEiI

Andreas Popp über die Exportnarren, die ihre Außenhandelsüberschüsse nicht in stabiler Währung ausgezahlt bekommen, sondern nur als Versprechen in ihren Büchern haben.

Gold darf man dafür auch nicht eintauschen. Das hat Nixon damals über Nacht abgeschafft, so dass alle Nationen mit ihren Vorräten an Dollarnoten auf dem Papierdollar sitzen blieben. Der IWF hat später den Staaten diesen Banknoten-Umtausch in Gold verboten.

Nur die Chinesen und Inder kaufen heute Gold in größeren Mengen, das durch Absprachen immer noch unter Wert gehandelt wird. Die Leerverkäufe durch die RoRos (den Rockefellers und bis vor kurzem auch Rothschilds) wirken stabilisierend auf den Goldpreis. Da diese Familien die Haupt-Eigner der privaten FED und deren Goldvorräte sowieso an die RoRos verpfändet sind, holen sie sich vermutlich zur Deckung am Fälligkeitstag das Guthaben-Zettelchen ab, um es sofort wieder als Leerverkauf in den Markt zu stellen. Das ist ein Spielchen, das man bis zum St.-Nimmerleins-Tag spielen kann.

Die Groß-Staaten China und Indien haben ihre Bürger aufgefordert, sich mit Gold in jeder Form einzudecken – auch um die wachsende heimische Kaufkraft abzuschöpfen und ihre jetzige Währung stabil zu halten. Das hilft, inflationäre Tendenzen zu bekämpfen.

China wird vermutlich in relativ kurzer Zeit in der Lage sein, seine Währung durch Gold zu stützen, denn sie fördern mit Hilfe Kanadas sehr viel im eigenen Land. Kanada muss es sofort an die chinesische Regierung weiterverkaufen. Gelingt China die Golddeckung der eigenen Währung, wäre das das Ende des US-Dollars als Leitwährung. In dem Augenblick sind unsere Dollar-Milliarden aus den immer in $ abzurechnenden Außenhandelsüberschüssen, die wir seit Jahrzehnten so fleißig angesammelt hatten, kaum noch etwas wert.

Wäre der Lohnverzicht in Deutschland nicht so populär gewesen, hätten die Bürger wenigstens auch ein paar wertvolle Edelmetalle anschaffen, bzw. ihre Hypotheken leichter bedienen können.

Wo ist denn eigentlich das deutsche Gold? Die Bundesregierung will es jetzt in ziemlich kleinen Tranchen abrufen, hörte ich vor etwa 2 Wochen.
(°!°)

Zitat aus meinem Eintrag vom 29. Oktober 2012

http://kopfstaendler.blog.de/2012/10/29/gold-transportrisiko-liegt-brd-echtheitsrisiko-15141438

“Wäre das mein Gold, würde ich jeweils geringe Mengen abholen, in DE überprüfen und, solange es echtes Gold mit dem echten Barrenformat ist, es bei der Deutschen Bundesbank einlagern.” Immer unter der Annahme, dass es noch vorhanden ist.

—-

http://www.forbes.com/sites/richardminiter/2011/09/18/why-is-hugo-chavez-moving-venezuelas-gold-holdings-home/

Hugo Chavez war klug genug, die gesamten Goldvorräte im letzten Jahr heimzuholen. Aber ob Venezuela davon allzuviel sehen wird, ist nicht gewiss.

Wenn er ein politisches Zeichen an seine Erzfeinde geben wollte, ist es ihm wohl gelungen. Sollte Chavez jedoch für seine, in großer Dämlichkeit ausgeführten, wirtschaftlichen Experimente ohne Sachverstand die angehäuften Schulden bezahlen wollen, würde das Venezuela nicht stärken. Oder will er nur seine Familie bereichern – im Todesfalle?

In Deutschland lassen wir einen ähnlichen Versuch los, vermutlich sehr wohl wissend, dass die großen Mengen, die wir bei Freunden eingelagert hatten, sowieso nicht mehr in ausreichender Menge vorhanden sind. Das haben unsere Freunde möglicherweise verpfändet, um ihre Währungen zu stützen.

Ich warte immer noch darauf, dass die Leerverkaufsblase demnächst mal platzt. Dann ist Omas Goldstückchen rasch das fünffache wert, weckt jedoch die Begehrlichkeit des Staates, der dann den Besitz und Verkauf von Gold bestrafen kann.

Das hat damals Roosevelt gemacht und nannte es werbewirksam “New Deal”. Alle mussten ihre Goldkettchen etc. abgeben zu einem niedrigen festgesetzten Dollarpreis. Und dann hat er den Rückkauf enorm verteuert
– in einem somit abgewerteten Dollar.

Hierzu Zitat aus:

http://de.wikipedia.org/wiki/New_Deal

Die Ausfuhr und das Horten von Gold und Silber wurden verboten, größerer Goldbesitz mussten an die FED für $20,67 je Unze verkauft werden. Mit dem Gold Reserve Act von 1934 wurde der Goldpreis (weit über dem Marktpreis) bei $35 je Unze festgesetzt.

Da die Unze Gold nun mehr Dollar kostete, führte die Erhöhung des Goldpreises zu einer Abwertung des Dollar auf 59 % seines letzten offiziellen Wertes. Die Abwertung des Dollar bewirkte, dass Ausländer 15 % mehr amerikanische Güter kaufen konnten, der Export wurde so gefördert (Beggar thy neighbour).

Zudem wurde seit dem Silver Purchase Act auch Silber zur Münzprägung verwendet.[57] Durch diese Maßnahmen kam es nach und nach zu einer Abkehr vom Goldstandard, die Geldbasis konnte deutlich ausgeweitet werden.[58] Zitatende.

Das erhoffte Ende der Arbeitslosigkeit der Amerikaner erfolgte erst während des Zweiten Weltkrieges, als die Waffenindustrie den Aufschwung im Arbeitsmarkt bestimmte. Noch heute streiten die Wirtschaftsfachleute über den Nutzen des “New Deal”. Aber psychologisch hatte FDRoosevelt die Massen optimistischer eingestimmt. Das war nach dem Elend der Weltwirtschaftskrise notwendig.

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John Steinbeck beschreibt diese Zeit sehr anschaulich in
“Stürmische Ernte” und “Früchte des Zorns”.

Es lohnt sich, diese Romane mal wieder zu lesen, damit wir lernen, was auf uns zukommen kann.

Wir leben und erleben spannende Zeiten.

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