In den letzten Monaten findet man fast auf allen Fernsehkanälen Diskussionen, die sich mit den drei Monotheistischen Religionen befassen (Judentum, Christentum, Islam). Angefacht wurde die Diskussion wegen der Beschneidung von männlichen Babies im Islam und Judentum.

Diese Religionen sind alle zutiefst zersplittert (Sekten) und bergen in sich den Grund für viel Hass untereinander. Aber auch innerhalb der angeblichen Verehrung des Einen Gottes liegen die drei Bekenntnisse in ständiger Fehde miteinander.

Wenn die Definition der Ein-Gottheit soviel Streit verursacht, der bis zum Krieg entartet, dann muss das der jeweiligen Religion zugrunde liegende Gottesbild fehlerhaft sein. Was also bringt die Menschen gegeneinander so fürchterlich auf. Was ist das eigentlich für ein Gott, dem sie bereit sind, ihre Mitmenschen in Kriegen zu opfern?Ist er ein Gott der Kriege, des Hasses, der Unversöhnlichkeit? Ist er ein Gott der Liebe und Barmherzigkeit?

Wir haben nur die Möglichkeit, die überlieferten Texte und Gottes Taten zur Beurteilung heranzuziehen, wie sie seit Jahrtausenden in allen drei Religionen und den Heiligen Schriften verkündet werden.Wie komme ich Laie dazu, diese Fragen aufzuwerfen oder gar zu beantworten. Mehr als ein Versuch kann das nicht werden.

Darum einige Worte zu meiner persönlichen Suche nach Gott: Seit 45 Jahren bin ich ein “eigenständiger Bibelforscher”. So nennt man es wohl, wenn man auf den Mittelsmann der Glaubensinhalte verzichtet. Ich schaue mir die Begründungen der Religionswissenschaftler an, prüfe sie und wäge sie genau ab. Unkritisch glauben kann ich den Experten nicht, denn dem menschlichen Irrtum verfallen sie eben auch.

Außerordentlich kritisch bin ich gegenüber “Durchführungsverordnungen” in Glaubensdingen. Darüber in einigen Tagen mehr. Wenn eine sogenannte “Heilige Schrift” – gleichgültig ob Altes Testament, Neues Testament oder Koran – Interpreten braucht, um verstanden zu werden, sind der Manipulation Tür und Tor geöffnet.

Ich habe sie alle drei mehrfach gelesen. Sie sind manchmal sehr eindeutig, aber meistens ziemlicher Wirrwarr. Über die Techniken und Hintergründe dieser angestrebten Sprachverwirrung und ihre politischen Folgen werde ich wohl viele Artikel schreiben müssen.

Gott in seiner Weisheit hätte niemals solch verworrenes Zeug daher geredet, dass Sektierer es nach ihrem Gusto auslegen können. In den letzten 45 Jahren habe ich so ziemlich alles gelesen, was die monotheistischen 3 Weltreligionen angeht, und zwar sehr intensiv.

Vom “Turm zu Babel” von Wadler und seiner vergleichenden Sprachforschung über Buddhismus, Hinduismus, Tao, Anthroposophie, weiter über die o. a. Heiligen Schriften bis zum entsetzlichen Einheitsbrei der neugefaßten Einheitsversion der Bibel, die alles verwaschen erscheinen lässt. Sie ist politically correct , nichts mehr ist vorhanden von der kernigen und herzhaften Sprache einer Lutherbibel. Die werde ich in meinen weiteren Aufsätzen bevorzugt zitieren, verbindet sie uns doch mit den Lesern der letzten 500 Jahre, die diese Sprache durch Luther kannten.

Eines wurde mir bei diesen Studien klar: Jede Sekte schreibt vor, dass man die eigenen Mitglieder ordentlich behandeln muss, aber die Fremden, Ungläubigen etc. darf man, nein muss man benachteiligen, weil Gott es so verlangt. Und töten auch, wenn sie nicht dem eigenen Glauben beitreten wollen. Soviel zur Nächstenliebe.

Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag’ ich dir den Schädel ein.

Das gilt auch im Christentum, insbesondere bei Paulus, dem höchsten Marketingmann des Neuen Testaments. Für Jesus, von dem er uns berichtet, dass er ihm – damals noch Saulus – in einer Vision auf dem Weg nach Damaskus erschienen sei. Nun, so etwas kann jeder sagen, nicht wahr?
Da die Bibel nicht irren kann, weiß ich nicht, warum es über diesen Vorfall zweier unterschiedlicher Darstellungen bedarf. Mal hört er nur die Stimme des Herrn, mal ist er geblendet…..

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Zurück zum Thema Beschneidung als Bund zwischen Gott und Abraham für Israel

Mein Bund mit dir und deinen Nachkommen legt euch eine Verpflichtung auf, die ihr erfüllen müsst, in jeder kommenden Generation: Jeder von euch, der männlichen Geschlechts ist, muss beschnitten werden. 11 Ihr müsst bei allen die Vorhaut am Geschlechtsteil entfernen. Dies soll das Zeichen dafür sein, dass ich meinen Bund mit euch geschlossen habe. 12 An jedem männlichen Neugeborenen muss am achten Tag diese Beschneidung vollzogen werden. Das gilt auch für die Sklaven, die bei euch geboren werden oder die ihr von Fremden kauft;

Frühkindlicher Missbrauch also in Vorbereitung zur Gehirnwäsche ein Leben lang.Das körperlich/seelische Trauma prädestiniert den männlichen Säugling für weitere Gehirnwäschen. Jeder frühkindliche Missbrauch macht aus dem Baby einen seelischen Krüppel. Der Körper vergisst nichts.
MKUltra läßt grüßen, Tavistock-Institut ebenfalls.

Fortsetzung folgt, denn diese Glaubensgrundlagen erklären viel in der heutigen Politik mit ihrer Ausbeutung der Armen und den geopolitischen Plünderungskriegen.

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