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yet we so rarely examine our own misconceptions about the nature of our history with the Egyptian nation.

We tend, in the midst of our disdain for Egyptian, anti-Semitic conspiracy theories, to overlook the fact that one of the biggest events of the Jewish calendar is predicated upon reminding the next generation every year of how the Egyptians were our cruel slave-masters, in a bondage that likely never happened. Is this really so different from Jaws the Mossad agent?

The reality is that there is no evidence whatsoever that the Jews were ever enslaved in Egypt. Yes, there’s the story contained within the bible itself, but that’s not a remotely historically admissible source. I’m talking about real proof; archeological evidence, state records and primary sources. Of these, nothing exists.”

http://www.haaretz.com/jewish-world/the-jewish-thinker/were-jews-ever-really-slaves-in-egypt-or-is-passover-a-myth-1.420844

Dies ist ein Auszug aus einem Haaretz-Artikel vom 26. März 2012, den ich sehr interessant finde. Was bliebe denn dann übrig vom jüdischen Glauben und dem Wahrheitsgehalt des Alten Testaments? Schließlich ist das AT ebenfalls Grundlage für das Christentum. Auf welch’ tönernen Füßen steht da der christliche Glaube? Oder der Islam?

Auf dem Sinai ist nichts erhalten – keine Tonscherbe, keine Überreste von menschlichem Abfall. Der Schreiber spricht immerhin von 600.000 Familien, die innerhalb von 40 Jahren durch die Wüste gewandert seien.

Irgendwo las ich auch einen Artikel, dass ein Rabbi hierzu meinte, dass der Auszug aus Ägypten und die Geschichte um Moses nicht wichtig sei, weil das am heutigen Glauben ja nichts ändere. Leider habe ich den Link nicht aufbewahrt.

P. S.   Vielleicht sollten wir zur Rettung unserer Glaubensgrundlagen immer ein paar Tonscherben, Knochen, Aschereste von Lagerfeuern mitnehmen, wenn wir den Sinai besuchen. Das lassen wir dann diskret in den Sand fallen – danach jubeln wir über unsere archäologischen Funde !

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